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Unser Schulprogramm

Bei den folgenden Beschreibungen einzelner Bereiche handelt es sich um Kurzbeschreibungen der im Schulprogramm enthaltenen Konzepte, die einen Überblick über die wesentlichen Inhalte geben sollen.

Selbstkompetenz und reflexive Koedukation

Ziel:

Die Kinder erhalten eine Orientierung auf der Suche nach einer eigenen Lebensausrichtung. Sie werden in ihrer Persönlichkeitsentwicklung und Selbstkompetenz gestärkt und gefördert. Unterschiedliche Lernvoraussetzungen und speziell Neigungen von Jungen und Mädchen, werden in den Unterrichtsvorhaben berücksichtigt.
Grundlagen:

1. Index für Inklusion: Dimension A,B,C


2. Schulgesetz §1:
„Jeder junge Mensch hat ohne Rücksicht auf seine wirtschaftliche Lage und Herkunft und sein Geschlecht ein Recht auf schulische Bildung, Erziehung und individuelle Förderung. Die Fähigkeiten und Neigungen des jungen Menschen sowie der Wille der Eltern bestimmen seinen Bildungsweg. Der Zugang zur schulischen Bildung steht jeder Schülerin und jedem Schüler nach Lernbereitschaft und Leistungsfähigkeit offen.“

3. Richtlinien:
„In Abhängigkeit von den Zielen, Themen und Inhalten des Unterrichts und unter Beachtung der unterschiedlichen Lernvoraussetzungen der Jungen und Mädchen, setzten sie unterschiedliche Strategien des Lehrens ein, bedienen sich eines breiten Methodenrepertoires und nutzen die verfügbare Zeit intensiv.“

Die Schülerinnen und Schüler sollen insbesondere lernen für sich und gemeinsam mit anderen zu lernen und Leistungen zu erbringen
 
Vergleiche auch Richtlinien Absatz 3.1: Individuelle Förderung
Vergleiche auch Richtlinien Absatz 4.5: Erziehender Unterricht

Da Persönlichkeitsentwicklung und reflexive Koedukation in allen Fächern stattfinden soll, wird an dieser Stelle generell auf die Lehrpläne für die Grundschule verwiesen.

Umsetzung:

Persönlichkeitsentwicklung und Stärkung der Selbstkompetenz finden in jedem Unterricht statt, indem alle Beiträge wertgeschätzt werden und jede Meinung ernst genommen wird. Zudem finden an der Schule verschiedene Projekte statt, die Persönlichkeitsentwicklung fördern, wie das Projekt ‚Mein Körper gehört‘ mir oder ‚Das Zirkusprojekt‘ (vergleiche auch Konzept: Feste und Feiern).
Um den unterschiedlichen Neigungen von Jungen und Mädchen gerecht zu werden, werden den Kindern im Unterricht Möglichkeiten geboten Unterrichtsinhalte entsprechend ihrer Interessen mit zu bestimmen. Auch im Nachmittagsbereich können sich die Kinder entsprechend ihrer Vorlieben in unterschiedlichen AG’s beschäftigen (Tanz AG, Fußball AG, Back AG, etc.).
Der Sportunterricht wird ebenfalls im Sinne der reflexiven Koedukation gestaltet. Auch hier werden unterschiedliche Neigungen Berücksichtigt, beispielsweise durch die Themen ‚Bewegen zu Musik‘ und ‚Ringen und Raufen‘.
Im Sachunterricht setzten sich die Kinder beispielsweise mit geschlechterspezifischen Verhaltensweisen und Rollenerwartungen auseinander.
Im Religionsunterricht wird die Selbstkompetenz der Kinder speziell im ersten Schuljahr durch die Unterrichtsreihen: ‚Ich bin ich‘ und ‚Ich im Wir‘ gestärkt.

 

Gesunde Ernährung

Ziel:
Eine gesunde Ernährung bildet die Grundlage für körperliche und geistige Leistungsfähigkeit.
Die Kinder entwickeln eine positive Einstellung zu einer ausgewogenen und gesunden Ernährung.
Gesundheitsförderliche Essgewohnheiten, die als Voraussetzung für körperliche und mentale Leistungsfähigkeit erkannt werden, werden angebahnt.
Grundlagen

--> Index für Inklusion, Dimension C

--> Schulgesetz §2, Abs. 6, Nr.8: Freude an der Bewegung und am gemeinsamen Sport zu entwickeln, sich gesund zu ernähren und gesund zu leben Vgl. Richtlinien Seite 11
 Lehrplan Sachunterricht: Die Schülerinnen und Schüler erkunden und beschreiben unterschiedliche Ernährungsgewohnheiten und deren Folgen (Klasse 1/2) und erklären Grundsätze der gesunden Ernährung (Klasse 3/4).
--> Klasse 2000 Klassen 1/2


Umsetzung:
Im Rahmen des Projekts Klasse 2000 wird von den Klassenlehrerinnen im 2. Halbjahr des 1. Schuljahres eine Unterrichtseinheit mit einem gesunden Frühstück durchgeführt. Im gleichen Rahmen wird im 2. Schuljahr die Ernährungspyramide thematisiert.
Im 2. Schuljahr führt Frau Inal vom Initiativkreis Zahngesundheit ein gesundes Klassenfrühstück durch.
Darüber hinaus führt Frau Inal in allen Jahrgangsstufen jährlich eine Unterrichtssequenz zum Thema Zahngesundheit durch.
Einmal im Halbjahr (Juni und Dezember) wird vom Förderverein (Initiator Arbeitsgruppe Schulfrühstück) ein gesundes Frühstück für alle Kinder spendiert, organisiert und durchgeführt. Eine Vielzahl von engagierten Eltern unterstützen diese Aktion.
In der VGS wird darauf geachtet, dass die Kinder gesunde Snacks zu sich nehmen.
Im OGS-Konzept sind Grundsätze des gesunden Mittagessens verankert. (Vgl. OGS-Konzept)

Konzentration und Ruhe

Ziel:
Im Sinne des gehirngerechten Lernens erlernen die Kinder Techniken zur Konzentration. Auf diese Weise wird ein lernförderliches Klima geschaffen, indem sich alle wohlfühlen, konzentrieren können und Rücksicht auf die Bedürfnisse anderer genommen wird. Die Kinder erfahren Ruhe als Grundvoraussetzung für Konzentration.
Zielführendes Arbeiten


Grundlagen:
--> Index für Inklusion: Dimension A
--> Schulgesetz §2 Absatz 6: „Die Schülerinnen und Schüler sollen insbesondere lernen für sich und gemeinsam mit anderen zu lernen und Leistungen zu erbringen.“
--> Richtlinien:
"Die Schule vermittelt die zur Erfüllung ihres Bildungs- und Erziehungsauftrags erforderlichen Kenntnisse, Fähigkeiten, Fertigkeiten und Werthaltungen und berücksichtigt dabei die individuellen Voraussetzungen der Schülerinnen
und Schüler. Sie fördert die Entfaltung der Person, die Selbstständigkeit ihrer Entscheidungen und Handlungen und das Verantwortungsbewusstsein für das Gemeinwohl, die Natur und die Umwelt. Schülerinnen und Schüler werden befähigt, verantwortlich am sozialen, gesellschaftlichen, wirtschaftlichen, beruflichen, kulturellen und politischen Leben teilzunehmen und ihr eigenes Leben zu gestalten.“

Die Schülerinnen und Schüler sollen insbesondere lernen

--> selbständig und eigenverantwortlich zu handeln
--> für sich und gemeinsam mit anderen zu lernen und Leistungen zu erbringen
Vergleiche auch Richtlinien Absatz 4.1: Entwicklung übergreifender Kompetenzen

Da Ruhe und Konzentration Grundlage für zielgerichtetes Arbeiten in allen Fächern ist, wird an dieser Stelle generell auf die Lehrpläne für die Grundschule verwiesen.


Umsetzung:
Eine erste Grundlage für Konzentration und Ruhe im Unterricht ist das Erziehungskonzept, da es für eine Umgebung sorgt in der sich alle Kinder wohlfühlen. Durch das Einhalten von Regeln wird eine ruhige und lernförderliche Atomsphäre gewährleistet.
Im Rahmen des Projektes Klasse 2000, an dem alle Kinder ab dem 2. Halbjahr der Klasse Eins teilnehmen, werden sie hinsichtlich ihrer Körperwahrnehmung sensibilisiert und erlernen Strategien zur Konzentration und Entspannung
In allen Klassen wird nach dem Prinzip des gehirngerechten Lernens gearbeitet. Es werden konzentrationsfördernde Methoden eingesetzt, wie beispielsweise Think-Pair-Share oder Mindmapping. Des Weiteren wird der Unterricht entsprechend der Bedürfnisse der Kinder rhythmisiert. Diesbezüglich integrieren alle Lehrpersonen Konzentrationsübungen und Bewegungsphasen in ihren Unterricht, beispielsweise Nachspuren, Kneten, Übungen zum genauen Hören, Phantasiereisen, etc. Diese Übungen erhöhen die Motivation der Kinder und steigern somit den Lernerfolg.
Jede Klasse ist mit einem Ruhetisch und drei Kopfhörern ausgestattet, so wird Kinder mit Konzentrationsschwierigkeiten ein Rückzugsort geboten. Außerdem können die Kinder im Rahmen des Marburger Konzentrationstrainings individuelle Förderung erhalten (siehe auch Konzept Individuelle Förderung).

Bewegung und Entspannung

Ziel:
Um die Kinder in ihrer individuellen Entwicklung zu fördern und gesundheitlichen  Fehlentwicklungen entgegenzuwirken, müssen sie im Schulalltag die Möglichkeit haben sich vielseitig zu bewegen.
Ein ausgewogenes Verhältnis von Arbeits- und Pausenzeiten ist eine entscheidende Grundlage für erfolgreiches Lernen im Grundschulalter.
Grundlagen
1. Index für Inklusion, Dimension C   
2. Schulgesetz §2, Abs. 6, Nr.8: Freude an der Bewegung und am gemeinsamen Sport zu entwickeln, sich gesund zu ernähren und gesund zu leben
3. Vgl. Richtlinien Seite 15:  Die Grundschule kommt dem natürlichen Bewegungsdrang der Kinder entgegen, indem sie alle Möglichkeiten nutzt, das Lernen durch Bewegung zu unterstützen und das Schulleben durch Bewegung, Spiel und Sport als integrale Bestandteile des Lehrens, Lernens und des Lebens in der Grundschule zu rhythmisieren.
4. Lehrplan Sport Seite 135/146 (Angebotsformen des außerunterrichtlichen Schulsports)


Umsetzung:
--> Rhythmisieren durch Bewegungspausen und Rituale im Unterricht ( brain gym Übungen, Fantasiereisen, Meditation…) durch die Klassenlehrerin bzw. die Fachlehrer
--> Sport-, und Schwimmunterricht ( ab Klasse 3 halbjährlich wechselnd)
--> Sportfest/Bundesjugendspiele/ Fußballturnier/ Zirkus (s. Konzept für Ausflüge und Feste)
--> Arbeitsgemeinschaften im Rahmen der OGS ( s. OGS Konzept)
--> Im Winter Eislaufen in allen vier Jahrgangsstufen in Kooperation mit professionellen Eislauflehrern 
--> Skaterschule alle vier Jahre, Kontakt durch Schulleitungsmitglied
--> Bewegungsanregende Schulhofgestaltung für aktive Pausen
--> Förderung durch Bausteine aus dem Programm Klasse 2000:
--> Start des Projekts Klasse 2000 mit dem Schwerpunk Bewegung und Bewegungspause (CD zur Entspannung und Bewegung mit Musik) im 2. Halbjahr des 1. Schuljahres. (Klassenlehrerin in Zusammenarbeit mit der Gesundheitsförderin.) 
--> Jahrgangsstufe 2 (Klasse 2000): Anspannung und Entspannung 
--> Jahrgangsstufe 3 (Klasse 2000): Sport hält mich fit
--> „zu Fuß zur Schule“ ( s. Schulwegkonzept/ Schulleitung)